Moseke und Pelda, Malerei Es ist kaum in Worte zu fassen, was es ausmacht, wenn zwei Künstler nicht etwa das Gleiche tun, sondern am Selben arbeiten. Da ist natürlich das Werk, gewissermaßen die Blüte, die in immer wieder neuen Farben und Formen das Potential dieser seltenen Pflanze sichtbar werden lässt. Der Weg dorthin allerdings ist zunächst nur schwer nachvollziehbar.
Matthias Moseke und Mathias Pelda haben sieben Jahre lang als Atelier- und Projektpartner aufeinander zugearbeitet, seit Mitte 2011 entwickeln Sie nun ein gemeinsames Ganzes.
Das ungewöhnliche Künstlerduo kommt dabei sowohl im Prozess als auch im Ergebnis zu einer gänzlich neuen Sichtweise Ihrer künstlerisch abstrakten Grundhaltung.
Das scheinbar aussichtslose Bestreben etwas wirklich Neues zu schaffen, gelingt dabei beispielsweise in der gemeinsamen Wiederentdeckung simpler Farbthemen oder einer subtilen Vergegenständlichung des Informellen.
Dies führt unweigerlich zu der philosophischen Erkenntnis, dass alles eben nicht schon einmal da gewesen ist.
Diese Art des kreativen Optimismus verschiebt Grenzen, generiert Energie und macht, nicht zuletzt, großen Spaß.